SPRO Gold Arc

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Im mittleren Preissegment gilt die bewährte Red Arc von Spro nach wie vor als die Mutter unter den Rollen. Kein Wunder, dass FISCH & FANG ihr seinerzeit das Testurteil „Super“ verlieh. Das Tuff-Body-Konzept mit dem robusten Aluminium-Körper, Wormshaft-Getriebe für perfekte Schnurverlegung bei Geflochtenen, ein sehr gut funktionierendes Frontbremssystem und ein extrem ruhiger Lauf - gibt es da noch etwas zu verbessern?

Es gibt. Das dachte sich wohl auch Spro, griff auf die bewährten Details der Red Arc zurück und verbesserte sie in einigen Bereichen. Heraus kam die Gold Arc, das neue Flaggschiff der Spro-Rollen-Serie.

Von der roten Schwester übernommen wurde der Tuffbody aus Aluminium. Da, wo Alu durch leichtere Werkstoffe ohne Verlust an Steifigkeit oder Robustheit ersetzt werden kann, setzte Spro auf Kohlefaser. Kurbel, ein Teil des Rotorarmes und ein Teil des Getriebegehäuses wurden mit einem Kohlefasergeflecht versehen. Das spart etwas Gewicht, sieht super aus und passt perfekt zum edlen Schwarz sowie den gold- und titanfarbenen Applikationen der Neuen. Neun Kugellager und ein Walzenlager versehen im Inneren der Rolle auch nach mehrmonatigem Test anstandslos ihren Dienst. Sie verleihen ihr zusammen mit dem ausbalancierten Rotor einen extrem ruhigen Lauf, der nur von wesentlich teuereren Rollen übertroffen wird.Gut in der Hand liegt der große EVA-Knauf, der im Vergleich zum Metall-Kurbelknopf der Red Arc wesentlich griffiger ist. Zwar gibt es für die Red Arc wahl-weise einen „Comfi-Handle“, aber auf Dauer gefällt die feste Lösung an der Gold Arc besser.

Bespult mit der Spro-Snyper, fiel gleich die saubere Wicklung auf. Beim Gummifischangeln in der Nacht zeigte sich hier  der Vorteil der sauberen Schnurverlegung: Keine Perücken oder andere Missgeschicke trübten die nächtliche Angelfreude, und ich konnte mich ganz aufs Fischen konzentrieren. Die unendliche Rücklaufsperre funktionierte tadellos, und so saß jeder Anhieb auch auf Anhieb. Zumindest solange, wie ich konzentriert angelte und reflexmäßig anschlug, was sich nachts und im Winter manchmal als schwierig erwies. Tadellos ließ sich die Frontbremse justieren, die im Übrigen mit einer Gummilippe gegen das Eindringen von Dreck geschützt ist. Die Bremssscheiben des Multi Disc Bremssystems entwickeln laut Spro bei der Testrolle in der 3000er Größe etwa fünf Kilogramm Bremskraft. Bei einem Hänger konnte ich das schön überprüfen. Bremse richtig zuknallen und mit gerader Rute langsam ziehen. Dabei gab die Rolle nur unter maximaler Kraftaufwendung langsam die Schnur mit einer ca.-Tragkraft von sieben Kilogramm frei, bis sie dann riss - absolut top. Damit dürfte man für jeden Großhecht gewappnet sein, und selbst ein GT würde vielleicht ins Schwitzen geraten.

Fazit
Mit der Gold Arc gelingt Spro wieder ein ganz großer Wurf. Die schwarze Schönheit überzeugt am Wasser in allen Belangen. Wer etwas tiefer in die Tasche greift als bei der Red Arc, bekommt eine ausgereifte Rolle mit sehr gutem Preis-Leis­tungs-Verhältnis, die zudem auch noch wirklich edel aussieht.

Kasten
Produkt: Spro Gold Arc 1030
Ausstattung: 9 Kugellager plus
1 Walzenlager, unendliche Rücklaufsperre, Tuffbody aus Aluminium, EVA-Kurbelgriff, Multi 
Disc Frontbremse, abgedichtete Bremsscheiben, Alu-Ersatzspule. Erhältlich in den Größen 10, 20, 30, 40.
Gewicht: ca. 300 g 
Übersetzung: 1:5,0
Schnurfassung: 150/0,28 mm (1030)
Preis: ca. €159,90


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Die Rolle ermöglichte eine saubere Köderführung, was dem Autor hier einen schönen Rheinbarsch einbrachte.


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Das Bremssystem versieht tadellos seinen Dienst.


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Mit griffigem EVA-Gummi und kohlefaserverstärkter Kurbel.



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Da muss man sich auf die Rolle im wahrsten Sinne des Wortes blind verlassen. Zander und Barsch jedenfalls waren sichere Beute.


Quelle: http://www.fischundfang.de/

 
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